(i think) he was a journalist

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Peter Körte anlässlich der Berlinale sowie der Oscar-Verleihung über den angeblichen Untergang des Hollywood-Imperiums. Gut, schön, wahr, jedoch nicht nachvollziehbar: Zum einen gehe ich ins Kino, eigentlich jede Woche, sehe den Film, erfreue mich an den Bildern, dem Kinoerlebnis. Danach dann vielleicht noch die eine oder andere Besprechung, weil ich daran interessiert bin, was andere zu dem entsprechenden Film zu sagen haben. In eine Verwertungskette kann man mich damit wohl eher nicht einreihen. Spielzeug, Textilien, Computerspiele, von diesen Dingen ist da die Rede. Und mir will nicht in den Kopf, was das mit dem Kino, mit dem Bild, mit dem Eigentlichen zu tun haben könnte. Und was das (für das Kino, für den Film, für das Erlebnis) für einen Sinn machen könnte.



(sma, 10. Februar 2005 um 16:08:35 MEZ)
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»ich geh als seeteufel«



(sma, 10. Februar 2005 um 15:49:18 MEZ)
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Und ich wollte ein Foto dieser drei Kessel machen, dieser drei Riesenhexenkessel, dicht aneinandergedrängt, vor dieser verwitterten Ruine von einem Gelände.



(sma, 8. Februar 2005 um 16:18:51 MEZ)
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»dass man immer weniger zeit zur überquerung der ozeane brauche aber immer mehr zeit, um ins büro zu kommen«



(sma, 6. Februar 2005 um 22:26:14 MEZ)
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(&) + (&) + (&)

Frühstück. Die Sonne scheint, Janet Jackson (!) singt im Radio That's The Way Love Goes, die Frau auf der gegenüberliegenden Hofseite putzt ihr Fenster, durch das offene Fenster hört man Vögel. Gleich raus.



(sma, 5. Februar 2005 um 09:36:00 MEZ)
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Zum ersten Mal seit Langem, seit überhaupt, keine Lust mehr, Weblogs zu lesen, selbst etwas in ein Weblog zu schreiben. Möchte wieder für mich sein, meine Ruhe, auch vor mir selbst und dem, was ich mir durch dieses Schreiben selbst mitteile.

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Möchte Rose Kennedy im Herbst dieses Jahres hören. Freue mich darauf. Stelle mir das vor: Diese braunen Blätter, die kürzer werdenden Tage, der heiße Kaffee, das Gebäck, der blaue Himmel, die frische Luft. Passt alles sehr gut zusammen. Und mir gefällt das titelgebende Stück auch definitiv am besten. Die Gitarre, das Sprachsample im Refrain, die Streicher im Refrain. Love him. Möchte wieder weinen können, wenn mir Musik gefällt.

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Treppenhaus. Maggie Cheung, wie sie die Treppenstufen des Hotels immer herauf- und hinunterläuft. Das Klacken der Absätze auf den Fliesen des Hotels, das heute immernoch steht. Ihr Blick dabei, das Zögern, die sich dehnende Zeit, dabei.

(sma, 2. Februar 2005 um 18:19:52 MEZ)
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Neid-Tag. Im großen Hörsaal neben den Mädchen gesessen, schweigsam gewesen, die beiden miteinander reden lassen. Neidisch gewesen auf ihr schönes, unkompliziertes Leben. Woran es gelegen haben mag, kann ich nicht sagen. Nicht, dass ich ein kompliziertes Leben führte. Ihres hört sich jedoch sinniger, netter, insgesamt einfach etwas sonniger an. Dann lange an nichts gedacht, dem Dozenten zugehört. Mich nach der Vorlesung vor einer Säule wiedergefunden, die Wohnungsanzeigen durchgehend. M. spricht mich an, von hinten, ich bemerke es erst nicht. Und während ich mit ihm rede, scheint sich in mir etwas zu lösen.



(sma, 2. Februar 2005 um 17:14:48 MEZ)
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Dieses Spannung, die sich kurz vor dem Abruf des Feeds aufbaut. Sind doch wieder eine ganze Menge neuer Einträge. Nehme mir vor, vielleicht ein oder zwei zu lesen, komme dann aber doch immer beim letzten an. wirres, schon sehr lange sehr gut.



(sma, 2. Februar 2005 um 17:07:43 MEZ)
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»er betrete feindliches ausland, so sagte er, sobald er sein dienstzimmer verlasse.«



(sma, 2. Februar 2005 um 17:01:42 MEZ)
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»Der Obdachlose, der einem wartenden Kaffeetrinker vor dem Hauptbahnhof ein paar Münzen in den Becher warf, woraufhin dem das Getränk auf den Mantel spritzte.«



(sma, 2. Februar 2005 um 17:01:21 MEZ)
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»Let's get lost.«



(sma, 29. Januar 2005 um 22:17:11 MEZ)
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»The impact of James Bond movie set aesthetics on the design of ski resort architecture should never be underestimated.«



(sma, 29. Januar 2005 um 20:06:07 MEZ)
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»Ein Hefeweizen, bitte.«



(sma, 29. Januar 2005 um 12:00:57 MEZ)
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»Wie bereitwillig ließen sich immer wieder alle dazu überreden, etwas, das sie eigentlich lieben könnten, zu verachten.«



(sma, 28. Januar 2005 um 10:55:59 MEZ)
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T.B.

Die Technicolor-Bilder, das Eskapistische, das Schöne an sich. Mochte ich an Tim Burtons »Big Fish« sehr. Mich über diesen Film nach langer Zeit wieder völlig selbst vergessen und nur ihm gelauscht, wie er seine Geschichte erzählt und mich darüber gefreut, dass er der Art, wie ich mir gut erzählte Geschichten im Kino wünsche, nahe kommt.

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Am 24. des Jahres sehe ich mit meiner Schwester »Nightmare Before Christmas«. Hat irgendwann angefangen, freue mich jetzt jedes Jahr. Der kleine Ritus. Und die Bilder und Figuren und Gesänge erschlaffen auch nach wiederholtem Male nicht, verlieren nichts von dieser Schönheit und Kraft.

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Corpse Bride, zu Halloween dieses Jahres. Sieht sehr ähnlich aus. Die langen, schlacksigen Beine des Bräutigams, das bleiche Gesicht. Die dunklen Wälder, das beleibte Familienoberhaupt. Die entrückte, sirenenhafte Schönheit.

(sma, 25. Januar 2005 um 20:26:58 MEZ)
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