(i think) he was a journalist

journ | ballo |  robo | furl | flickr | last.fm ]



Junges Kino. Spielfilmreihe im Bayerischen Fernsehen. Gezeigt werden internationale Spielfilme der letzten sieben Jahre. Unter anderem Valeria Bruni-Tedeschis Regie-Début »Eher geht ein Kamel durchs Nadelöhr...« . Diesen Film dann natürlich auch prompt verpasst, obwohl ich ihn schon im Kino sehr gern gesehen hätte. Dort, wo das Kino stand, liefen Filme manches Mal nur etwa eine Woche. Sieben Vorstellungen, dann war Schluss, die wenigen Besucher, Sie wissen ja, wie das dann ist. Am Mittwoch, den zweiten Februar, folgt mit »Okay« ein dänischer Film. Regie führte Jasper W. Nielsen. Mehr Informationen zu den verschiedenen Filmen hier.



(sma, 24. Januar 2005 um 22:21:00 MEZ)
link (no comments)  ... neuer kommentar  
Δ

Den Dom gesehen. Den Bahnhof, Innen, ganz schön gefunden. Starbucks-Kaffee getrunken, bei A-Musik gewesen. * Den König von Köln getroffen, im Café Era gesessen. Im »Asia-Fusion-keineahnung-Resto« gegessen. Gonzales gesehen. Gonzales Piano spielen gehört. Stadt Venlo aufgesucht, mit dem König von Köln geredet. Einen schönen Tag gehabt, trotz des Regens.



(sma, 20. Januar 2005 um 10:47:00 MEZ)
link (no comments)  ... neuer kommentar  
Δ

»der supernanny-blick, der frauentausch-blick«



(sma, 19. Januar 2005 um 13:46:34 MEZ)
link (no comments)  ... neuer kommentar  
Δ

»ich mag das hier gerade in Ruhe lassen«



(sma, 19. Januar 2005 um 13:34:32 MEZ)
link (no comments)  ... neuer kommentar  
Δ

Kuriosum

I: Erste Vorlesung fällt aus, ich sitze im Café, trinke starken Kaffee mit etwas Milch und lese, fühle mich träge, etwas gelangweilt, nervös. Der Mann sitzt einige Tische entfernt, ich beobachte ihn von Zeit zu Zeit, nicht auf diese Art, wie ich auch den unglaublich schönen Menschen am frühen Nachmittag beobachte. Der Mann hat schütteres, fettiges, zu langes Haar, ist schlecht rasiert und trägt einen schwarzen Filzmantel, welchen er, dort sitzend, nicht öffnen wird. Sein Hab und Gut trägt er in einigen Plastiktüten bei sich. Sitzt dort also, liest Zeitung. Steht auf, faltet das eine Zeitungsblatt sorgfältig, geht zu einem der Nebentische, platziert es dort, in der Mitte des kleinen Tisches, ebenfalls sehr sorgfältig. Später, als der Mann längst aufgestanden und gegangen ist, fällt mir die Zeitung wieder auf. Mit einem schwarzen Kugelschreiber hat er einen der Artikel kommentiert, für alle sichtbar, als Zeichen, als anonyme Botschaft, als Kommentar. „Autos verbieten, die Idioten können zu Fuß gehen, das ist sowieso gesünder.“ Das Schriftbild macht auf mich einen geordneten, klaren, stark vereinfachten Eindruck. Ich muss den Rest des Tages über diesen Mann und die Botschaften, die er auf den Tischen hinterlässt, nachdenken.

II: An sich ist daran nichts kurios. Und dennoch ist es kurios. Nicht der Film an sich, mehr der Umstand, diesen Film, in dem viel gefickt wird, mit einer Horde anderer Menschen zu sehen, die ich alle nicht näher kenne. Sie sitzen mit mir Woche für Woche im Seminar, ich habe eventuell gar einige Worte mit ihnen gewechselt. In diesem Film nun, da schreit Gudrun The revolution is my boyfriend. Gefällt mir, der Film. Auch der Umstand, ihn mit Fremden zusammen gesehen zu haben, spielt nun, aus der Ferne betrachtet, keine große Rolle mehr. Oder vielleicht doch.



(sma, 4. Januar 2005 um 23:58:00 MEZ)
link (no comments)  ... neuer kommentar  
Δ

»Die Illusion feiern, nicht den Inhalt.«



(sma, 30. November 2004 um 20:42:12 MEZ)
link (no comments)  ... neuer kommentar  
Δ

»Das Internet und Weblogs als kollektives, emotionalisiertes Gedächtnis und Archiv für Nörgler, Ästheten, Programmierer, Wetterfeenhasser und Joan-Crawford-Fans.«



(sma, 28. November 2004 um 21:33:27 MEZ)
link (no comments)  ... neuer kommentar  
Δ