An einem Abend vor einigen Wochen: ich war noch schnell in der Stadt, den iPod Suffle gekauft (»Da haben Sie aber Glück gehabt!«), einen Kaffee in der Halle getrunken, dann mit meiner Mutter getroffen. Anne Ratte-Polle und ein Schauspielkollege, dessen Namen ich natürlich sofort wieder vergaß, lasen gemeinsam Liebesbriefe von Scott und Zelda Fitzgerald. Wir saßen in dieser unglaublich schönen Galerie, auf unbequemen Holzstühlen. Sie trank Wein, ich etwas anderes. Haben ein wenig gequasselt. Zelda und Scott auf dem Weg in die Oper, mit dem Taxi: Sie auf der Motorhaube, er auf dem Dach. Zwischendrin haben die beiden Lesenden sich verliebt in die Augen gesehen, vom Klavier begleitet englische und amerikanische Liebeslieder zum Besten gegeben. Und gelesen haben sie in Smoking und schickem, roten, samtenen Abendkleid.
Wühle mich seit einigen Wochen tapfer durch die ronsens'sche Linkliste. Heute die Freizeitparks betrachtet. Sehr viele schöne Trouvaillen dort. Klassiker.
Das Schweigen der weiten Weblog-Welt.
Huch.
dies ist ein test,
der wieder gelöscht werden kann.
zitateinrückungen erhält man, indem man vor das zitat <blockquote> und ans ende des zitates </blockquote> schreibt.
zeilenhöhe, schriftfarbe usw. der zitateinstellungen kann man bei bedarf im stylesheet (skins < site layout < stylesheet) im bereich blockquote abändern.
Tiger installiert. Ging alles sehr schnell und problemlos über die Bühne. 10.3.9 lediglich auf 10.4 aktualisiert, da das alte System kein halbes Jahr alt ist. Auf den ersten Blick keine grundlegenden Veränderungen. Dashbord ist witzig, Spotlight sehr praktisch und auch die RSS-Funktion kann sich sehen lassen. Mail wurde grafisch überarbeitet. Und QuickTime 7 Pro ist auch in Ordnung.
Farbe.
Oft ziehen hier Menschen ein. Oft ziehen hier Menschen aus. Ein Kommen und Gehen, wie man so schön sagt. Meist rauchen diese Menschen dann, während sie die Wohnung frisch machen, bevor sie sie schlussendlich beziehen. Renauvierung.
Hier gegenüber ziehen gerade wieder neue ein. Dritter Stock, zwei Zimmer, etwa 60 Quadratmeter Wohnfläche. Renauvieren das ganze natürlich brav, wie das auch die vor ihnen getan haben werden, bevor sie, nach etwa einem Jahr, die Wohnung wieder verlassen haben. Wie man die Mühe förmlich sehen kann. Streichen, Putzen, Streichen, Abdichten, neu Verfugen, was eben so gemacht werden muss. Die Fluktuation hier ist enorm hoch. Frage mich dann ja immer, was diese Menschen dazu bewegt, aus einer Wohnung, in der sie vielleicht ein Jahr gewohnt haben, auszuziehen. Und wie unbeobachtet die sich dabei vorkommen. Oder wie souverän die das zu verstecken wissen.
Sonntag (A Day In The Life Of).
Völlig geflasht von diesem Wetter. Die Tür aufgemacht, und dann diese Hitzewelle, die über einen flutet. Gleich Glück gefühlt und schnell losgefahren. Gute Musik gehört, selig auf die S-Bahn gewartet. In Ruhe zum Schwimmbad getrottet, um vor verschlossenen Türen zu stehen. Umgedreht, weggegangen, nicht weiter darüber geärgert. Wieder gewartet. Viele Männer mit Bierpullen gesehen. Das denen das nicht zu Kopf steigt, das Trinken am Vormittag, in dieser Hitze. Outdoor Café: lauter beautiful people, mit Sonnebrillen und Polohemden und diesen angesagten, mir nicht gefallenden Formel-Eins-Brumm-Brumm-Stiefeln. Später bei Burger King eine mittlere Portion Pommes Frites gekauft, vor dem Brunnen verspeist und dann nach Hause gefahren. Astor Piazolla.
Überhaupt sollten Kante sich in Zukunft auf Instrumental- und Stummfilm-Musik konzentrieren. Theatermusik vielleicht. So ganz traumwandlerisch, mal mehr, mal weniger Tempo.
Food.
Unterwegs.
Im Zug von Hannover nach Dollbergen, über Lehrte, Immensen / Arpke. Die Menschen hier durchschnittlicher, weniger aufgeregt, hässlicher. Riechen ebenfalls unangenehm, scheinen schlecht gelaunt. Herrschte in den Schnellzügen diese gewisse Feierlichkeit ob dem Anschein des großbürgerlichen sich-fortbewegens, scheinen die Menschen hier mehr down to earth, desillusionierter, um im Bild zu bleiben (haha). Freue mich, bald wieder aussteigen zu dürfen. Wohl bekannte Gesichter zu sehen, sinnlose Diskussionen, fragwürdiges Allerlei der zwischenmenschlichen Beziehungen.
Im Zug bedächtig den Vorträgen des Barthes über die Mythen des Alltags gelauscht, in Buchform. Verne zum 100., in den Feuilletons allerorten. Hier zwei, drei Seiten über Verne zum 50. Über die Mythen, die Symbolik des Schiffes. Sehr hellsichtige Beobachtungen, bevor ich dann auch bald beginnen verde, Verne in mich aufzunehmen.
Geekness (#01 Of).
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